FAQ
1. Was versteht man unter wiederbefüllt
(refilled)?
2. Worin besteht der Unterschied zwischen
kompatibel, wiederbefüllt (refilled) und rebuilt?
3. Was heißt original und was kompatibel?
4. Ich nutze kompatible Produkte - erlischt
dann die Garantie für meinen Drucker?
5. Wie sieht es mit den Füllmengen
aus?
6. Hilfe: nur kurz gedruckt, trotzdem erhalte ich die Fehlermeldung
"Druckpatrone leer"?
7. Spare ich, wenn ich die Rückseite
von bedrucktem Papier bedrucke?
8. Warum druckt das Gerät trotz neuer Patrone nicht?
Frage 1:
1. Was versteht man unter wiederbefüllt (refilled)?
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Einige Hersteller haben ihre Patronen, die mit Druckköpfen versehen
sind, patenrechtlich geschützt. Dies bedeutet, dass diese Patronen
bzw. Druckköpfe nicht nachgebaut werden dürfen. Nach einmaligem
Leerdrucken sind die Druckköpfe aber noch einwandfrei funktionstüchtig
und werden in einem speziellen Verfahren gereinigt, wiederbefüllt,
getestet und versiegelt. Danach ist das Produkt wieder komplett einsatzfähig.
Frage 2:
1. Worin besteht der Unterschied zwischen kompatibel, wiederbefüllt
(refilled) und rebuilt? »
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Unter kompatibel hat man Produkte zu verstehen, die neu und industriell
hergestellt werden und die gleiche - sehr oft sogar eine noch bessere
- Qualität als Originalprodukte aufweisen. Refilled-Produkte sind
dagegen gebraucht und werden maschinell von unseren Herstellern gereinigt
und wiederbefüllt. Bei der Bezeichnung "rebuilt" wird
meistens das Recyceln von Kartuschen gemeint - Verschleißteile
und Trommel werden erneuert. Immer erfolgt ein genaues Überprüfen
der Bauteile, die ggf. ausgewechselt werden.
Frage 3:
1. Was heißt original und was kompatibel? »
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Originalprodukte, auch OEM, werden von den Druckerherstellern selbst
produziert und vertrieben. Dagegen werden von unabhängige Hersteller
kompatible Produkte erzeugt, die einwandfrei funktionieren und preiswerter
sind.
» www.wdr.de
Geld sparen bei Druckerkartuschen
Stiftung Warentest: Qualitätsunterschiede minimal
"Die Warentester verglichen 20 Patronen-Sets von Fremdanbietern
wie Geha oder Pelikan mit drei Originalen von Canon, HP und Epson. Elf
der getesteten Fremdpatronen konnten überzeugen. Mit ihnen kann
man bei den Druckkosten mindestens 40 Prozent sparen, mit einigen sogar
bis zu 80 Prozent. Das Druckergebnis sei dabei durchaus mit dem der
Originalpatronen vergleichbar, so Stiftung Warentest. Bei Druckern von
Epson boten sechs der sieben getesteten Tinten eine qualitativ vergleichbare
Alternative, bei HP druckte jede zweite Ersatzpatrone gleich gut oder
nur etwas schlechter. Canon schnitt insgesamt besser ab: Nur zwei von
sieben Konkurrenten lieferten vergleichbare Qualität wie der Hersteller.
Auch absolut betrachtet liegt Canon mit dem Qualitätsurteil "Gut"
der Stiftung Warentest vorne, aber Geha und Pelikan als Zweithersteller
folgen nur knapp geschlagen. Alle Ergebnisse in der Zeitschrift "test"
11/2003"
__________
Quelle: http://www.wdr.de
Frage 4:
1. Ich nutze kompatible Produkte - erlischt dann die Garantie für
meinen Drucker? »
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Eindeutig Nein.
»
www.test.de
Stiftung Warentest
test 03/2007
"Druckertinte ist teuer. Ob Canon, Epson oder HP: Die Markenanbieter
verkaufen ihre Drucker für wenig Geld und machen mit den Patronen ordentlich
Kasse. Billigpatronen von Drittanbietern mögen sie nicht. Mancher
Kunde glaubt sogar, dass er die Gerätegarantie verliert, wenn er
günstige Tintenpatronen von Drittanbietern nutzt. Das stimmt nicht.
Gesetzliche Gewährleistung und Herstellergarantie hängen nicht
von der verwendeten Druckertinte ab."
__________
Quelle: http://www.test.de (Stiftung Warentest)
Frage 5:
Wie sieht es mit den Füllmengen aus? »
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Bei alternativen Tintenpatronen und Tonerkartuschen werden mindestens
die gleichen Füllmengen verwendet, meistens ist jedoch noch mehr
Inhalt enthalten. Freuen Sie sich: mit diesem "mehr" an Inhalt
können Sie auch mehr ausdrucken, und dies zum kleinerem Preis!
Frage 6:
Hilfe: nur kurz gedruckt, trotzdem erhalte ich die Fehlermeldung "Druckpatrone
leer"? »
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Beachten Sie, dass Sie die Druckerpatrone nicht austauschen bevor der
Drucker das nächste Mal "Druckerpatrone leer" signalisiert. Erst
ab diesem Zeitpunkt kann die Patrone gewechselt werden, da ansonsten
die bisherige gedruckte Seitenzahl der "alten" Patrone im
Gedächnis des Druckers bleibt. Wird eine neue Patrone eingesetzt,
wird mit dieser nur noch bis zu einem bestimmten vom Druckerhersteller
vorgegebenen Limit gedruckt - dieses ist meistens dann nur noch extrem
gering. Also: erst dann wechseln, wenn Meldung "Druckerpatrone
leer" erscheint!
Frage 7:
Spare ich wirklich, wenn ich die Rückseite von bedrucktem Papier
bedrucke? »
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Da die meisten, preiswerten Papiersorten nur einseitig bedruckbar sind,
wird durch das Wenden des Papiers die rauhe Seite beim Drucken genutzt.
Durch Papierstaub werden die empfindlichen Düsen und Druckköpfe
der Tintenpatronen schnell dicht. Wer unbedingt beidseitig Papier bedrucken
möchte, sollte entsprechendes bedruckbares Papier benutzen.
Frage 8:
Warum druckt das Gerät trotz neuer Patrone nicht?
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Meistens sind es die Kleinigkeiten, die zu einer Fehlfunktion führen:
1. Ist der Versiegelungsstreifen abgezogen?
2. Ist der Schutzaufkleber der Patronen entfernt worden?
3. Ist das Gerät auf "Null" oder entsprechend der Gerätebeschreibung
zurückgesetzt worden?
4. Sind die Druckköpfe bzw. Tintenpatronen gemäß Gerätebeschreibung
ausgerichtet worden?
5. Habe ich aus Versehen die Elektronik der Tintenpatrone mit meinen
Fingern berührt?
(Durch Hautfett oder Creme kann ein Kontakt zwischen Patrone
und Drucker verhindert werden)


